Wallfahrt nach Heimbach

Wer wallfahrtet, geht für seinen Glauben auf die Straße.
Und wer vom Straßenrand zuschaut, merkt:
Da widersetzen sich Menschen dem Trend.
Da lassen sich welche ihren Glauben etwas wert sein.
Die tragen ein Kreuz mit sich, aber keine Parolen.

Wallfahrten – Besinnung und Gebet, Erfahrung von lebendiger Kirche, Erfahrung von Pilgerschaft, von Unterwegssein – und Einstehen für unsere Hoffnung, dass wir am Ende unseres Lebensweges "nach Hause" kommen.

Wallfahrten und die Wallfahrtsorte können einen Vorgeschmack für diese "Nach Hause Kommen" sein:

Nach langem Weg, vielen Anstrengungen und den schmerzhaften Blasen, mit Durst und Hunger endlich ankommen und ausruhen. Aber auch innerlich geöffnet durch viele Unterwegs-Erfahrungen. Geöffnet für Gott. Wallfahrtsorte und der mühsame Weg können Orte und Oasen sein, an denen Gott den Menschen besonders nahe ist.

Dankbar blicken wir auf eine lange Wallfahrtstradition zurück. Möge Gott unsere Gemeinschaft lebendig bewahren und mögen alle Pilger, die der Gottesmutter ihre Anliegen anvertrauen, ihre Fürsprache erfahren.

In diesem Sinne wünsche ich uns noch manche Wallfahrt und wenn nötig, auch die ein oder andere Blase.

 

Heimbacher Bruderschaft 1852 Eschweiler-Röhe

Die Wallfahrt zum Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter in Heimbach findet jeweils am 2. Samstag der Heimbacher Oktavwoche im Juli statt. Der Fußweg kann von Röhe oder von Schevenhütte aus begangen werden. Nachmittags fährt ein Bus ältere Pilger direkt nach Heimbach. Die Heimfahrt am Abend wird ebenfalls durch die Bruderschaft organisiert.

Seit einigen Jahren wird der Rückweg am Sonntag gemeinsam mit der Nachbarbruderschaft aus Schevenhütte durchgeführt. Weitere Einzelheiten können Sie beim Präfekten erhalten.

Heimbach Bruderschaft St. Michael

Termin der Wallfahrt zum Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter in Heimbach ist jeweils am 2. Samstag im September.
Seit dem Jahr 2014 hat sich unsere Wallfahrt geändert. Nach einer kurzen Morgenandacht in der Kirche fahren die Pilgerinnen und Pilger mit der Euregiobahn und anschließend mit der Rurtalbahn bis Zerkall (Nideggen) und gehen von dort aus nach Heimbach (ca. 18 km). Die Rückfahrt erfolgt dann von Heimbach aus auch wieder mit der Bahn.
Seit 1997 findet im Mai oder Juni die Radwallfahrt nach Heimbach statt (53 km).