Arbeitswelten der Zukunft I

Interdisziplinäre Perspektiven mit Prof. Roger Häußling / PD. Dr. Ralf Klamma

Arbeitswelten der Zukunft - Symbolbild (c) Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der RWTH Aachen University
Arbeitswelten der Zukunft - Symbolbild
Donnerstag, 11. Oktober 2018 19:00 - 21:00
QuellPunkt - Katholisches Hochschulzentrum auf dem Campus Melaten
Campus-Boulevard 30
52074 Aachen

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelten bedeutet einen rasanten Veränderungsprozess für alle Beteiligten. Neue Arbeitswelten werden entstehen und bisherige Arbeitswelten sich deutlich verändern.

Ablauf
18:30 Uhr: Ankommen
19:00 Uhr: Begrüßung und Impulsvorträge
20:00 Uhr: Diskussion
20:30 Uhr: Get together

Auftaktveranstaltung mit PD Dr. Ralf Klamma und Prof. Roger Häußling

Ralf Klamma arbeit als Akademischer Oberrat am Lehrstuhl Informatik 5 der RWTH. Unter anderem leitet er dort die Forschungsgruppe "Advanced Community Information Systems (ACIS)".

Roger Häußling leitet den Lehrstuhl für Technik- und Organisationssoziologie. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Innovationsforschung, Mensch-Maschine-Interaktionen, Netzwerkforschung sowie Relationale Soziologie.

 

PD Dr. Ralf Klamma: Wearables für das Professionelle Training

Tragbare Technologien (engl.: Wearables) werden immer häufiger in industriellen, medizinischen und anderen Arbeitskontexten eingesetzt. Für die Aus- und Weiterbildung stellt sich daher die Frage, wie wir mit vielen Sensordaten angereicherte Arbeitskontexte speichern, wieder aufrufen und im Rahmen der soziotechnischen Systemgestaltung für das professionelle Training aufbereiten und nutzen können. Dabei greifen wir in besonderer Wiese auf Verfahren der künstlichen Intelligenz zurück. In diesem Vortrag werden Beispiele aus aktuellen europäischen H2020 und Erasmus Plus Projekten vorgestellt.

 

Prof. Roger Häußling: Eine techniksoziologische Perspektive auf Industrie 4.0

Im Kern bedeutet Industrie 4.0 die Verkopplung menschlicher Arbeitsvollzüge mit maschinellen Operationen mittels Daten. Dabei werden beide Prozessformen – die Arbeitsvollzüge wie auch die maschinellen Operationen – in Daten aufgelöst, um Echtzeitberechnungen der Produktion zu dem Zweck ihrer Optimierung vorzunehmen. Auf diese Weise berechnete Wirklichkeiten werden damit zur maßgeblichen Steuerungsgröße mit weit reichenden Konsequenzen: Alle Entitäten – einschließlich der Menschen in diesen Industrie 4.0-Vollzügen – werden zu einem maßgeblichen Anteil aus Daten bestehen.

Anmeldung

Arbeitswelten der Zukunft I

Wenn Sie an dieser Veranstaltung am 11. Oktober teilnehmen möchten, so füllen Sie bitte das folgende Formular aus. Sie erhalten anschließend eine Anmeldebestätigung per Mail.


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