GebetsKraftwerk - Eschweiler betet gemeinsam

Die ökumenische Gebets-Initiative in Eschweiler geht an den Start

Logo GebetsKraftwerk (c) www.gebetskraftwerk.de
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Sa 16. Mai 2020
Julia Meuser-Romano
gebetskraftwerk (c) Pfarrer Michael Datené
gebetskraftwerk

Am 6. Juni haben zwölf junge Christen in ökumenischer Freundschaft das GebetsKraftwerk gegründet. Das Ziel dieser Gründung ist, einen konfessionsübergreifenden Ort zu etablieren, an dem unser dreifaltiger Gott angebetet und an dem Gottes Liebe und Gnade in unsere Stadt und Region hineingebetet wird. „Gottes Wohnung mitten unter den Menschen“ – so könnte man das GebetsKraftwerk mit einem Zitat aus dem letzten Buch der Bibel (vgl. Offb 21,3) gut beschreiben. Ein „modernes Kloster“.

Das Ziel des GebetsKraftwerks ist es, dass der Lobpreis und die Fürbitte ohne Ende Tag und Nacht anhalten: 24/7, d.h.
24 Stunden an 7 Tagen pro Woche. Das ist das Ziel - aber noch stehen wir ganz am Anfang. So gibt es bisher eine erste Gebetszeit: jeden Samstag in unserer Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul, von 10.30 – 12.00 Uhr. Fühlen Sie sich herzlich dazu eingeladen, in der Gegenwart Gottes zu verweilen, in die Lobpreislieder einzustimmen, eigene Gebete zu formulieren oder auch mit anderen über den Glauben ins Gespräch zu kommen.

Schon bald werden weitere Gebetszeiten und Orte hinzukommen. Um auf dem Laufenden zu bleiben finden Sie alle wichtigen Infos im Internet unter:   www.gebetskraftwerk.de   oder bei Instagram unter:   gebetskraftwerkeschweiler.

Fabian Capellmann

Michael Datené

 

 

Es gibt Situationen, da hilft nur noch beten!

Die gegenwärtige Corona-Krise, der wir so hilflos gegenüberstehen, zeigt uns das wieder einmal sehr deutlich. Und zugleich ist deutlich zu bemerken, dass Menschen wieder eine Sehnsucht haben zu beten. Vielleicht bricht jetzt hervor, was schon lange, vielleicht verborgen in jedem einzelnen geschlummert hat.

Doch ebenso sehen wir: Vielen Menschen sind die „klassischen“ christlichen Gebetsformen fremd oder sie sehnen sich nach neuen und freien Wegen, mit Gott in Beziehung zu treten. Dürfen wir solche Menschen vergessen? Und auch für diejenigen, die mit dem Glauben eng verbunden sind, besteht vielleicht manchmal auch die Hoffnung, neue Wege im Gebet beschreiten zu können.

 

Wir sind davon überzeugt: Eine Initiative, die das Gebet, die Entwicklung des persönlichen Gebetslebens und die Beziehung zu Jesus neu in den Blick nimmt -in ökumenischer Verbundenheit!- wird großen Segen und reiche Früchte bringen für unsere Stadt Eschweiler und die ganze Region.

Und was würde besser zu Eschweiler passen, als ausgehend von der Kraft des Gebetes eine solche Initiative „GebetsKraftwerk“ zu nennen? Auf der Internetseite www.gebetskraftwerk.de kann man schon erste Infos über diese neue Initiative in Eschweiler finden.

 

Angeregt wurden unsere Überlegungen durch die beeindruckenden Erfahrungen mit dem Gebetshaus in Augsburg (www.gebetshaus.org). Dort wird an 24 Stunden sieben Tage die Woche gebetet! Bis zu diesem Ziel (jeden Tag rund um die Uhr zu beten) brauchen wir hier in Eschweiler noch etwas – noch stehen wir ganz am Anfang. Aber wir vertrauen auf Gottes Wirken in und mit den Menschen hier! Denn wir spüren, dass Gott selbst sich in unserer Stadt einen solchen Ort dringend wünscht. Das ist eine Herausforderung. Aber auch ein Geschenk! Denn wir wissen, was für eine Quelle an Kraft und Zuversicht das Gebet bedeuten kann, für den einzelnen und für die Menschen insgesamt. Nach den ökumenischen Alpha-Kursen, die in Eschweiler so erfolgreich angelaufen sind, wird eine solche Initiative zum neuen und kraftvollen Gebet ein nächster Schritt sein.

 

In einigen Vorüberlegungen haben wir Gedanken entwickelt, wie ein solches GebetsKraftwerk wohl aussehen könnte. Wir träumen von einem Raum (z.B. einer kleinen angemieteten Wohnung), wo Menschen die Möglichkeit haben, ihr individuelles Gebetsleben zu gestalten und zu entwickeln, ihre Beziehung zu Jesus Christus neu zu entdecken und zu festigen, zu lernen, was Beten heißt, und zu erfahren, was Beten bewirkt. Mit anderen in Austausch stehen und lernen. „Gebet ist nicht alles, aber ohne das Gebet ist alles nichts“, so sagt Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg.

 

Wir legen einen kleinen Samen in die Erde und vertrauen, dass Gott ihn wachsen lassen wird. Noch stehen wir ganz am Anfang und wagen gerade die allerersten Schritte.

Wir spüren den Wunsch, in Lobpreis, Anbetung und Fürbitte den Himmel zu bestürmen! Wir möchten Gottes Energie in unsere Stadt, unsere Region, in das Leben jedes Menschen hier hinein beten! Sie möchten sich beteiligen? Herzlich willkommen! Hier bekommen Sie weitere Informationen:  info@gebetskraftwerk.de .